7 Tipps zur Kinderernährung

Unsere 7 Tipps und Tricks zur gesunden Kinderernährung

Wie bringt man Kinder dazu gerne frisches Obst, Gemüse oder Blattgrün zu essen?

Dazu hier unsere 7 Tipps für dich, die wir in unserem Alltag leben und mit denen wir bisher sehr gute Erfahrungen gemacht haben.

1. Mitmachen lassen

Versuche deine Kinder bei der Zubereitung mit einzubinden, so gut es geht. Lasst die größeren Kinder mit schneiden. Die kleineren können vorgeschnittene Stücke in den Mixer oder den Entsafter werfen. Auf Knöpfe drücken, rühren, kneten, abschmecken einfach dabei sein und selbst etwas kreieren. Das ist das Ziel. Du wirst sehen, hinterher sind sie so stolz, dass sie es logischerweise essen werden. Schon allein weil sie es zubereitet haben =) Es erfordert allerdings etwas Geduld und Einfühlungsvermögen von Seiten der Eltern und ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber der Erfolg lohn sich.

2. Essen im Spiel – Ausserhalb der eigentlichen Mahlzeiten

Wenn ich bei der Vorbereitung des Essens bin, sind unsere Kinder auch meist in der Küche bzw. spielen sie schon da, denn wir haben ihnen da auch eine kleine Spielecke eingerichtet. Das liegt wohl daran dass Kinder einfach gerne in der Umgebung der Eltern sind. Oft holen sie ihre kleine Stühle und klettern hoch zur Anrichte oder wollen auf einen unser Barhocker sitzen, von wo sie genau sehen können,  was die Mama oder der Papa da gerade zubereiten. Wie oft wandern dann die Hände voller Neugier in die Schüsseln und naschen wie wild drauf los. Gern gebe ich ihnen dann eine eigene Schüssel mit leckeren klein geschnittenen Gemüse. Mit dieser verschwinden sie dann oft in ihre Spielecke um alles auf zu naschen. Sehr gut kommt es auch an wenn ich ihnen statt dem herkömmlichen besteck einfach einen Zahnstocher zum anspiessen gebe.

3. Ablauf des Essens

Unser Abendessen ist recht klar strukturiert, als erstes kommen die rohköstlichen Sachen auf den Tisch. Wir machen das so, weil die Kinder dann die Rohkost meist mit wenigen Widerworten essen als wenn wir schon Brot oder warme Mahlzeiten sichtbar mit auf dem Tisch stellen würden.
Umso größer ist die Freude, wenn nach der aufgegessenen Rohkost, dann noch eine warme Köstlichkeit gibt.

4. Gemüse in anderen Formen anbieten

Kinder lieben die Abwechslung. Sie sind neugierig und wollen viele Dinge Ausprobieren. Es ist nicht schlimm wenn dein Kinder die rohe Möhre zum knabbern nicht es mag. Man kann sie auf so unterschiedliche Art und Weise anbieten, dass mit Sicherheit eine Form gibt, in der das Kind sie essen wird. Hier nur etwas Kreativität gefordert wird.

So kann eine Möhre beispielsweise  in Streifen schneiden oder in Ringe. Man kann sie raspeln oder entsaften. Man kann sie mit einem gut kombinierbaren Lebensmittel zusammen anbieten. Man kann die Möhre roh, gedünstet, gebacken, gekocht, . Ganz, püriert oder auch als frittiert anbieten.
Merkt ihr worauf ich hinaus möchte? Euren Kindern passt meist einfach nur die Form nicht und nicht speziell der Geschmack. Sei Kreativ!

5. Dipps und Soßen

Wenn die richtige Soße, der richtige Dip oder auch das richtige Pesto auf dem Tisch steht, dann wird Gemüse von unseren Kindern viel lieber gegessen. Erst neulich beim Abendbrot stand ein geschnittener roher Kohlrabi auf dem Tisch. Dazu gab es einen Avocadodip. Es war unglaubich wie schnell der Kohlrabi damit bestrichen  und sozusagen als Brotalternative mit dem Dip gegessen wurde. Kinder sind damit auch sehr kreativ.

Im Sommer nehmen wir gern geschnittenes Gemüse bzw. Salat und ein Glas selbst gemachtes Pesto mit an den Badesee. Dort angekommen haben wir die Salatblätter genommen, gefaltet und in das Pesto getaucht. Es hat nicht lang gedauert da stand unsere kleinste vor uns und hat es uns nach gemacht und ohne Reden oder Disskusion Salat gegessen. Freiwillig!!!!

6. Versteckte Superfoods

Ganz toll finde ich auch die tägliche Herausforderung, Gerichte so zu gestalten, dass unsere Kinder nicht merken, wenn sie gerade ein gesunde Superfoods wie Brennnessel, gekeimten Buchweizen oder Gerstengras gegessen haben ohne es zu merken. Brennnessel oder Graspulver verstecken wir sehr gern in unserem morgendlichen Frühstückspudding. Gern auch in Dattelbällchen oder in selbst gemachten Eis. Fruchtleder eigenet sich hierfür auch sehr gut. Smoothies und Säfte ja sowieso. Brot bzw. selbst gemachte Cracker ergänzen wir auch gern mit Superfoods. Rohkostkuchen, Cremes, Suppen usw. Die Liste ist lang und ihr könnt euch kreativ austoben und individuell auf den Geschmack euer Kinder eingehen.

Übrigens: Wenn du wissen willst, warum wir so akribisch auf glutenhaltige Getreide verzichten, dann melde dich zu unserem Webinar zum Thema “Gefährdet Gluten unsere Gesundheit” an.

7. Immer wieder anbieten

Ganz zum Schluss ist eure Ausdauer und Durchhaltevermögen gefragt. Lasst euch von euren Kindern nicht abschrecken. Nur weil sie es einmal nicht mochten, muss es nicht heißen das es für immer abgelehnt wird und niemals im Mund landen. Wir bieten unseren Kindern auch das abgelehnte Essen immer wieder gern an und wurden schon des öfteren Überrascht =). Lasst euch also nicht unterkriegen.

Liebe Grüße

Deine

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