Alternative Zahnpasta

Gesunde Zähne sind das A und O für eine gesunde rohköstliche Ernährung. Ohne gesunde Zähne kann man die rohen Köstlichkeiten nämlich nicht richtig kauen und damit schleicht sich bei vielen Menschen schon der erste Fehler in die richtige Ernährung ein. Denn wie wohl jeder schon mal gehört hat „Gut gekaut ist halb verdaut“. Wie wahr…

Wie aber hält man die Zähne gesund?

Natürlich durch tägliche Pflege und gründliches Putzen. Das rät einem jeder Zahnarzt. Was einem die Profis der Zahnmedizin aber oftmals nicht verraten ist, welche Zahnpasta man am Besten für seine Beißerchen verwenden sollte. Wie auch, zu groß ist die Auswahl und es gibt ja auch jede Menge Angebote aus der Werbung die mit gar unglaublichen Ergebnissen bei der Zahnpflege werben. Leider enthalten die meisten Produkte oft jede Menge Kunststoffkörner die einmal den Körper mit BPA und microfeinen Bestandteilen belasten und darüber hinaus auch die Umwelt zunehmend mit Erdölschrott zumüllen.

Doch welche Zahncreme nimmt man, wenn man auf seine Umwelt acht geben und gleichzeitig auch seine Zähne pflegen will wenn selbst im Bioladen wenig wirklich gute Alternativen zu den Plastecremes zu finden sind?

Im Leben sind zum Glück manche Dinge doch ganz einfach sein. Denn die Natur bietet gerade für diese Problematik wunderbare Möglichkeiten an. Wenn man sich etwas mit Zahnhygiene und Lebensmitteln auseinandersetzt, kristallisieren sich mit der Zeit ein paar ideale Kombinationen für die optimale Zahnpflege heraus. Diese ergeben zusammengemischt eine leckere und vor allem für Kinder spannende Zahnpasta. Eine aus der man sogar noch Rohköstliche Leckereien machen kann.

Hier unsere Zutaten für die Zahnpasta: bildschirmfoto-2016-09-13-um-20-58-45

6 EL Kokosöl
2 EL Birkenzucker/Xylit

2-4 Tropfen Pfefferminzöl

1/2 TL Kurkuma (optional)

Natürlich alles in biologischer Qualität.

Ihr könnt alles ohne Mixer einfach mit dem Löffel vermischen, dann habt ihr eine grobkörnige Zahnpasta. Mögt ihr es feiner mixt ihr das Xylit im Mixer einfach zu einem feinen Pulver und gebt dann die restlichen Zutaten dazu Masse. Mit dieser Zubereitung ergibt sich eine etwas feinere Zahnpasta. Mit der Öl Sorte könnt ihr natürlich auch spielen. Wichtig ist nur das es sich dabei um reine verzehrfähige biologische Öle handelt.

Eigenschaften der Zutaten

Birkenzucker auch Xylit

genannt besticht durch seine antikarges-Wirkung, stärkt den Zahnschmelz und fördert die Remineralisierung. Wir verwenden ihn als Zuckerersatz. Vorsicht ist nur bei Haustieren geboten, gerade Hunde oder Kaninen dürfen ihn keinesfalls bekommen, da er bei ihnen toxisch wirkt. Für den Menschen hat er nur in zu hohen Mengen eine leicht abführende Wirkung. Der menschliche Körper gewöhnt sich allerdings unter regelmäßiger Einnahme an ihn. Wie bei allen Süßungsmitteln gilt hier aber auch wieder in Massen genießen.

Koksöl

ist ja schon fast ein Alleskönner. Die liste der positiven Eigenschaften auf die menschliche Gesundheit ist geradezu unendlich. Mit seinen antibakteriellen, antiviralen, antifungalen sowie antiparasitären Eigenschaften sollte es in keiner Zahnpasta fehlen. Dies wurde 2010 sogar in einer wissenschaftlichen Studie belegt. (Studie Athlone Institute of Technology / 2010) Es wurde festgestellt das die antibakterielle Wirkung sich auch auf die Bakterien erstreckt, die Karies auslösen.

Pfefferminze

ist für uns alle ja schon lange in Zahnpasta bekannt. Sie wirkt antibiotisch, infektionshemmend, entzündungshemmend, antimikrobiell, antiparasitär und antiseptisch. Darüber hinaus wirkt sie auch noch adstringierend und stimulierend. Demzufolge rundet sie diese Mischung perfekt ab.

Das beste von allem ist, das Kinder diese Zahnpasta bedenkenlos schlucken können und somit ist der Spaß beim Zähneputzen um soviel Größer. Unserer Großen hat es vor allem gefallen das Glas für die Zahnpasta selbst gestallten zu dürfen.

Wir lieben es wenn sich komplizierte Dinge schön vereinfachen lassen und wir dann damit sogar noch etwas gutes für den Körper und die Umwelt tun können.

Liebe Grüße eure

Unterschrift Rohkostlinge Caro

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