Interview mit Rüdiger Dahlke – Ernährungsumstellung

Das schwerste an der Ernährungsumstellung zur gesunden veganen Ernährung ist der Verzicht. Zumindest erscheint es den meisten Menschen so, wenn sie ihre Essgewohnheiten ändern. Dabei ist der Verzicht auf krankmachende Nahrungsmittel gleichzeitig ein Gewinn von Gesundheit, Vitalität und Lebensqualität. Weil diese Verbesserung aber nicht sofort, praktisch per Knopfdruck, zu bemerken sind, fällt es vielen Menschen schwer nicht rückfällig zu werden.

Wie aber kann man es schaffen von so vielen, meist unheimlich verführerischen und leckeren Dingen, die Finger zu lassen?

Die Antwort ist nicht einfach denn es gehört manchmal schon einiges an Willensstärke dazu, um die Süchte und Gewohnheiten im Zaum zu halten. Was mir persönlich sehr geholfen hat ist Wissen. Umfangreiches Wissen über Lebensmittel, was sie Im Körper bewirken, welche Auswirkungen der Verzehr auf die Umwelt und meine persönliche Gesundheit hat und das Wissen über die verfügbaren Alternativen. Mit diesem Wissen kann ich bei einer Heißhungeratacke immer wieder helfen die richtige Entscheidung zu treffen um in dieser Situation nicht die falschen Dinge zu essen.

Was mir noch geholfen hat war die Gewissheit dass diese Heißhungeratacken nicht von langer Dauer sein werden. wie ich darauf komme will ich dir gerne sagen. Die meisten Gelüste kommen nicht von uns selbst sondern von Symbionten, in Form von Bakterien, die in unserem Darm leben. IMG_20140812_120158

Beispielsweise kann das Verlangen nach Fleisch oder Käse durchaus von einem Bakterium im Darm ausgelöst werden, das sich von Eiweißen ernährt. Das heißt, immer wenn man Fleisch isst, muss sich im Darm eine ganze Schar an Mitbewohnern um die Verdauungsreste kümmern. das wird in unserem Fall eben von Bakterien gemacht, weil diese von Eiweiß leben und demnach auch immer wieder Nachschub brauchen. Bleibt der aus, schlagen die kleinen Mitesser alarm und signalisieren mir, ich soll mich doch bitte gefälligst um Nachschub kümmern. Sie machen das über das zentrale Nervensystem in  das sie Informationen in form von Botenstoffen schicken.  Bekommen sie aber nun nix mehr, sterben sie ab und nach ca. 4 Wochen ist Ruhe. Man hat sich entwöhnt.

Im Interview mit Rüdiger Dahlke haben wir darüber hinaus noch so einiges mehr an Informationen bekommen wie man sich erfolgreich Umstellen kann. Viele Spaß beim anschauen.

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