Rohes Trester Brot

Wir lieben frische Säfte aus Obst und Gemüse. Nur bleibt beim Entsaften immer auch sehr viel Trester übrig. Weil es uns leid tat diese vielen guten Ballaststoffe einfach wegzuwerfen, haben wir uns ein leckeres Rezept überlegt um das ganze Gemüse, also nicht nur den Saft sondern auch den Trester weiter zu verwenden. Dabei ist ein leckeres rohes Brot aus Tresterresten und Ölsamen herausgekommen.

Der Vorteil des rohen Brotes, es ist eine Art Knäckebrot, welches man lange lagern kann und das nicht so schnell schimmelt. Damit kannst du auf Vorrat produzieren und hast immer eine leckere gesunde Knabberei im Haus. Die eignet sich auch wunderbar für Unterwegs oder als kleine Zwischenmahlzeit.

Zur Herstellung des Tresterbrotes verwenden wir unser Dörrgerät. Solltest du noch kein Dörrgerät besitzen, kannst du das Brot auch in der Sonne oder alternativ auf der Heizung oder über den Kamin trocknen. Natürlich kannst du auch versuchen das ganze im Backofen zu backen, dann ist es aber nicht mehr roh.

Und so gehen wir bei der Herstellung unseres Tresterbrotes vor. Als erstes sammeln wir Trester um eine große Menge zusammenzubekommen. Den kann man ganz einfach für ca. 2 -3 Tage im Kühlschrank lagern. Eine andere Möglichkeit der Zwischenlagerung ist das Einfrieren, solltest du nicht gleich zum Brot dörren oder backen kommen.

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Uns so geht`s

Zutaten

2x volle 1 Literbecher voll Gemüse-Trester (gesammelt von 2 Tagen)
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1-2 Tassen Sonnenblumenkerne, gemahlen
2-3 Tassen Leinsamen, (10 Minuten eingeweicht)
1 Tasse Chia
1 Tasse Sesam
1-2 TL Salz

Zubereitung

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Leinsamen zum einweichen in eine Schüssel mit Wasser geben. Dabei darauf achten dass der gesamte Samen mit Wasser überdeckt ist. Nach 10 Minuten den Chia- und Sesam, den Trester und das Salz hinzugeben. Die Sonnenblumenkerne im Mixer zu Mehl malen und ebenfalls hinzufügen. Zwiebel und Knoblauch schälen und mit etwas Wasser (kann auch Reste vom Saft sein) zu einem Brei mixen und unter die Masse rühren. Wenn alles recht feucht erscheint und schön zusammen klebt ist der Teig fertig und kann auf eine Dörrfolie mit Hilfe eines Silikonspatels breit gestrichen werden. Das geht am besten wenn der Spatel feucht ist. Dann noch mit einem Messer leichte Linien (Sollbruchstellen) in den Teig ziehen, um im trockenen Zustand leichter kleine Cracker abbrechen zu können.
Das Ganze für ca. 6 Stunden ins Dörrgerät geben. Danach umdrehen und für weiter 6-8 Stunden trocknen. (je nach dicke des Teiges)

Das Brot ist fertig, wenn es schön knusprig ist und keine Feuchtigkeit mehr enthält. Es kann mit allerlei Aufstrich oder zum Salat gegessen werden.

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Dann wünschen wir dir gutes Gelingen und viel Spaß beim Zubereiten und nicht vergessen! “Schlauer is(s)t besser”

Wir freuen uns schon über euer Feedback =)

Viele herzliche Grüße

Deine

Unterschrift Rohkostlinge Caro

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2 Kommentare

  1. Das liest sich ja super lecker! Leider habe ich kein Dörrgerät. Werde mal versuchen es in die spanische Sonne zu legen

    • Die Rohkostlinge

      Hi Alex, da würden wir doch glatt unser Dörrgerät mir eurer spanischen Sonne tauschen 😉 . Hat es denn geklappt? Liebe Grüße

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