Unsere Lebensmittelpyramide

Hallo an alle Gesundheitsinteressierten!

Mit diesem Beitrag widme ich mich dem Thema Lebensmittelpyramide.

Der Grund, viele unserer Leser interessieren sich für gesunde Ernährung mit veganer Rohkost und suchen nach einer Orientierungsgrundlage, wie beispielsweise einer Lebensmittelpyramide, an der sie ihre Ernährung ausrichten können. Lebensmittelpyramiden dienen dabei als gute Visualisierung und helfen, die Menge und Gewichtung der unterschiedlichen Lebensmittelgruppen besser einschätzen zu lernen. Vorausgesetzt, sie ist vom Aufbau her der menschlichen Ernährung angepasst.

Auf die Frage, „An welcher Pyramide kann ich mich denn orientieren?“ habe ich mich mal auf die Socken gemacht und geschaut, was denn im Internet alles so gezeigt wird.

Ich war auf Seiten von Ernährungsberatern, Krankenkassen, Gesundheitsberatern, Veganern, Vegetariern, Allesessern, Rohköstlern, Ärzten und Lebensmittelherstellern.

Das Ergebnis dieser Recherche, je nach Interessengebiet sieht jede Darstellung anders aus. Jetzt kann ich die schwierige Situation der Suchenden auch besser verstehen, denn in so einem Dschungel an Informationen ist es wahrlich schwierig oder fast unmöglich eine Darstellung zu finden, die der menschlichen Ernährung nahekommt.

Erst mal was zur Funktion der Darstellung einer Lebensmittelpyramide.

Grundsätzlich hat eine Pyramide verschiedene Ebenen. Die unterste Ebene symbolisiert dabei das Fundament der Ernährung und gibt damit auch an, welche Lebensmittel regelmäßig in größeren Mengen gegessen werden sollten. Mit zunehmender Höhe werden die Ebenen kleiner, entsprechend nehmen die Menge der Lebensmittel immer weiter ab und die Zeitabstände in der man sie essen sollte wird entsprechend immer länger. Soweit zur Funktion der Darstellung.

Wo liegt das Problem?

So wie ich das sehe unterscheiden sich die Lebensmittelpyramiden im Aufbau und der Gewichtung nach Wissensstand und Interessengebiet der Institution, die für die Veröffentlichung der Ernährungsempfehlung steht.

Will heißen, ich glaube die Ebenen werden nicht mit den für den Menschen geeigneten, sondern für die jeweilige Firma, Staat oder Institution nützlichen bzw. gewinnbringenden Lebensmittel bestückt. Entsprechend wird der Verzehr einiger Lebensmittel zwar empfohlen, aber ich denke der Hintergrund ist nicht in jedem Fall das Wohl der Menschen sondern derer die die Empfehlung herausgeben.  Nicht ganz schön aber so scheint es…

Ein schönes Beispiel für meine Interpretation ist eine Darstellung, in der die unterste Ebene, also das Fundament der Ernährung Getreideprodukte waren. Wenn man weiß das Weizen zum größten Teil von Großkonzernen kontrolliert wird und man mit Weizenprodukten sehr viel Geld verdienen kann macht diese Empfehlung auch Sinn. Vor allem aus Sicht der Produzenten. Wenn man weiß dass Weizen für einen Großteil der Volkskrankheiten in der westlichen Welt verantwortlich gemacht wird, nicht mehr.

Ein anders Beispiel war eine Pyramide in der schon in der zweiten Ebene tierische Produkte zu finden waren. Hier ist genau das gleiche Spiel, nur eben mit billigen Fleisch aus der Massentierhaltung. Die Produzenten verdienen sich eine goldene Nase, das Tier und der Konsument bezahlen mit ihrem Leben. Ich weiß das viele Leute noch gerne tierische Produkte essen. Viele glauben ja auch immer noch, dass sie Fleisch brauchen wegen der Eiweiße und Fette. Angeblich sollen ja ganz wichtige Stoffe darin enthalten, die man vor allem in großen Mengen zum Leben braucht. Wer`s glaubt…

An der Stelle möchte ich kurz an verschiedene wissenschaftliche Studien verweisen wie z.b. die China Studie. Darin wird eindeutige nachgewiesen das das Risiko an einem Leber oder Nierenkrebs zu erkranken auf 20% steigt wenn man den Anteil tierischen Proteine um nur 5% anhebt.  Das sind Studien die bis zum heutigen Wissenstand nicht widerlegbar sind.

Genauso ist es mit der Milch, die fand ich auch in fast allen Pyramiden. Milch und Käse gelten immer noch als natürliches und gesundes Lebensmittel obwohl schon lange bekannt ist, welche verheerenden Folgen der Milchverzehr, vor allem für Erwachsene hat. Wusstest du das Milch ein Krebsmittel ist? Bei Kleinkindern führt es zu Wachstum weil es die Zellen mittels des Wachstumshormons IGF1 animiert sich schnell zu teilen und nicht abzusterben. Bei Erwachsenen führt das gleiche Hormon zu ungewollten Zellwachstum denn Erwachsenen sind ja schon AUSGEWACHSEN. Wenn die Zellen sich weiter teilen nennt man es in dem Fall Krebs.

Natürlich wenn man ein Kalb ist oder ein Baby dann sollte man viel Milch trinken. Natürlich jedes von seiner Mutter, denn da sind wirklich wichtige Stoffe drin die Babys zum Großwerden brauchen.

Aber auch wirklich nur dann…

Auch Zucker war immer wieder Bestandteil der Empfehlungen und ich spreche hier nicht von Sirup oder Honig sondern von industriell hergestellten Produkten wie Limonaden, Süssigkeiten, Schokolade und Kuchen die aus raffinierten Zucker bestehen. Diese Produkte waren in den meisten Lebensmittelpyramiden zwar ganz oben in der Spitze zu finden, aber sie sind drin. Vor allem wenn man bedenkt wie raffinierter Zucker dem Körper Mineralstoffe raubt, die Bauchspeicheldrüse belastet, oder bei Kindern zu Aufmerksamkeitsdefizit und Ruhelosigkeit führt. Manche Wissenschaftler reden sogar davon, dass Zucker der Gruppe der Toxine zuzuordnen ist weil es den Organismus langsam aber sicher immer weiter vergiftet. Schon alleine aus diesen Gründen würde ich zuckerhaltige Nahrungsmittel aus der Pyramide streichen.

Ich persönlich esse keinen raffinierten Zucker mehr und das aus guten Grund. Für mich reicht Fruchtzucker aus Obst und das in kleinen Mengen. Ein bis maximal zwei Stück am Tag. Sprich ein Apfel und eine Banane. Entsprechend kann ich nicht verstehen wie Zucker es an die Spitze einer Ernährungspyramide schaffen kann, der gehört für mich da nicht hin.

Wenn man die menschliche Ernährungsentwicklung betrachtet kann man diese Darstellung vielleicht noch verstehen und als Relikt der Vergangenheit abtun. Vor ein paar Jahrzehnten sah die Vorstellung von gesunder Ernährung ja auch wirklich noch so aus. Fleisch, Milch, wenig Zucker und Getreide galten als gesund und wurden entsprechend in die Ernährungsgewohnheiten eingepflegt. Entsprechend haben sich in den letzten Jahren ja auch ganze Industriezweige nach diesem Verständnis entwickelt. Mit Recht, das war halt Stand des Wissens und von irgendwas muss der Mensch ja leben. Eins darf man auch nicht vergessen, hinter jeder Firma stehen ja auch viele Arbeitsplätze, Investitionen und staatliche Finanzierungssysteme die notwendig sind um einen gewissen Wohlstand aufrechtzuerhalten.

Aber heute sind wir einen ganzen Schritt weiter und wir wissen, dass wir kein Fleisch keine Getreide oder keine Milch mehr für eine gesunde ausgewogene Ernährung benötigen. Ich darf das behaupten denn ich lebe seit einigen Jahren ohne diese Lebensmittel und ich bin kerngesund.

Außerdem leben wir in einer Zeit, in der wir ganz andere Probleme haben wie noch vor hundert Jahren. Die Ressourcen wie fruchtbarer Boden, Wasser und saubere Luft werden knapper und die Anzahl der Menschen auf diesem Planeten steigt uns steigt.

Das heißt, es wird endlich Zeit die alten Versorgungswege zu überdenken und neu auszurichten sonst ruinieren wir mit der konventionellen Landwirtschaft, die zum größten Teil der Leistungsträger dieser Ernährungsweise ist, unsere Lebensgrundlage. Das heißt, wir müssen die Lebensmittelpyramide auf den Kopf stellen und mal ganz anders aufbauen.

Unsere Lebensmittelpyramide sieht anderes aus. Wir sind der Auffassung, dass der Mensch ein Pflanzenfresser ist, weil unsere gesamte Anatomie auf das Verspeisen von Pflanzen ausgelegt ist. Das geht beim Gebiss los und hört bei der Länge unseres Darmes auf.

Als Pflanzenfresser der dem Affen sehr ähnlich ist liegt unser Focus auf frischen grünen Blättern Gemüse Sprossen, Nüssen und Obst, kein Fleisch, keine Milch und kein Getreide. Zucker nur aus natürlichen Vorkommen und in kleinen Mengen.

Wenn man das Ganze in einer Pyramidenform darstellen möchte sieht es ungefähr so aus:

Beginnen wir mit der Spitze, hier findet sich bei uns das Obst und die Süßen Sachen. Wir  beschränken uns beim Verzehr auf Vormittags und wir achten darauf nicht zu viele Obstsorten mit einander zu mischen.

In der zweiten Ebene von oben haben wir die fettigen Lebensmittel wie Avocado, Öle, Samen und Nüsse die uns mit lebenswichtigen Fettsäuren und Energie versorgen.

In der Mitte sind die Sprossen angesiedelt. Je nach Sprossenart versorgen Sie uns mit Mineralstoffen, Vitaminen und  Eiweiß.

In der zweiten Ebene gibt es alle Gemüsesorten. sie liefern Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe.

Die erste Ebene ist für uns grün. Hier finden wir alles was wir für eine gute Blutbildung, Bio-Photonen und Vitaminversorgung brauchen. In frischen Kräutern und Gräsern aus dem eigen Garten oder der Wildnis sind Nährstoffmengen vorhanden, die konventionell angebautes Obst und Gemüse nicht bieten können. Auch das lebenswichtige Vitamin B12 ist hier zu Hause.

Soweit von mir zum Thema Lebensmittelpyramide und warum unsere etwas anders aussieht wie die herkömmlichen.

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Herzliche Grüße

Unterschrift Rohkostlinge Caro

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