Umstellung auf Rohkost, Wollen und Handeln

Hallo, hier ist Carlos,

ich möchte Euch heute was über das Thema Wollen und Handeln schreiben.

Wie ich ja schon im letzten Blog geschrieben habe ist das mit dem Verändern so eine Sache. Da hat man sich die letzten Jahre an so tolle angenehme, leckere, Lebensmittel gewöhnt und jetzt soll man das lieb gewonnene auf einmal aufgeben? Der leckereKaffee der uns am frühen Morgen wach machte, das Marmeladenbrötchen das so gut roch oder die Schokolade am Abend die so herrlich auf der Zunge geschmolzen ist… klingt fast unmöglich oder?

Ich hab mich lange mit diesen Themen rumgeärgert und mit der Zeit bemerkt, dass dieses vermeidliche “entbehren” keins ist. Anfangs “dachte” ich,IMG_9144 und ich betone an der Stelle “das Denken” ich müsste auf etwas verzichten. Dass mir etwas lieb gewonnene fehlen würde, ja ich einen Verlust hinnehmen müsste. Dem war aber nicht so. Der Fehler der mich zum Verzicht übern brachte, lag in meinem Kopf. Je mehr ich “dachte”, dass ich mir etwas vorenthalte, umso mehr hatte ich Lust darauf. Ich fühlte mich schlecht, war gereizt und wollte das eine oder andermal das ganze Projekt hinschmeißen. Meine liebe Caro sagte dann oft zu mir ich solle doch nach vorne schauen und sehen was es denn da alles noch für tolle Rezepte und andere Alternativen zu finden gibt. Diese Denkweise half mir immer wieder neue Wege aus so einer Resignationssituation zu finden. Um so mehr ich mich mit dem Thema beschäftigte und um so mehr ich Alternativen fand für zum Ausgleich zu meine liebgewonnenen Leckereien.  Um so weniger hatte ich plötzlich Lust auf all diese anderen ungesunden angeblichen Leckereien.

Die Ursache für diese ich nenne es hier mal “Suchtverhalten” ist nix unnormales. Unser Körper hat sich natürlich im Laufe der Zeit an das Essen gewöhnt. Erweis was er bekommt wann er es bekommt und was in den Lebensmitteln enthalten ist. Damit hat er sich arrangiert und möchte natürlich ungern an dieser vermeintlich “sicheren “Situation etwas ändern. Immer schön nach dem Motto, was ich hab das weiß ich, was ich bekomme weiß ich nicht.

Entscheidung

So stand ich mir praktisch die ganze Zeit selbst im Weg rum anstatt mich dabei zu unterstützen neue Wege zu finden. Klingt lustig, ist es auch. Wer schon mal mit etwas aufhören wollte kenn das Phänomen. Der Kopf erzählt einem die ganze Zeit das wir uns doch nicht so anstrengen brauchen, wir könnten doch ganz einfach zum Bäcker gehen und uns dort die leckeren Brötchen kaufen oder der Appetit auf ein Schnitzel wird so groß dass wir es fast nicht mehr aushalten. Das sind alles Mechanismen die unser Körper und unser Unterbewusstsein gegen unsere neues Denkweise einsetzt um nicht in irgend einen Mangel zu geraten. Nicht dumm oder? Ist praktisch eine Überlebensstrategie.

Wenn man natürlich weiß, dass unser Körper so einen Mechanismus hat, kann man natürlich auch entsprechend Gegen argumentieren und das funktioniert so! Immer wenn uns das Unterbewusstsein einredet wir sollen doch jetzt endlich, meinetwegen den Kaffee trinken, weil wir so müde sind, dann ist es Zeit richtig zu handeln. Ihr müsst dem Körper jetzt etwas anbieten, das ähnliche Wirkung hat wie das was er gerade verlangt. Beim Kaffee wäre das jetzt etwas das wach macht. Die einfachste Methode ist für dieses Thema ein stilles Wasser, ein Gemüsesaft oder ein grüner Smothie. Die beste Früchte Gemüse Kombination zumWach werden die ich kenne ist hier zum Beispiel Grapefruit mit Sellerie und Petersilie. Das geht ab. Wenn Euer Körper nun merkt wie das neue Lebensmittel wirkt und wie gut er sich damit fühlt, dann schwindet mit der Zeit auch das Verlangen nach all diesen Suchtmitteln wie eben den Kaffee oder auch der Schokolade.

Ich hoffe ich konnte Euch mit diesem Beitrag etwas weiterhelfen und würden mich über ein paar Kommentare freuen.

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2 Kommentare

  1. Ach ja, so geht es mir auch immer noch täglich! Wichtig für mich finde ich, dass ich mir deswegen kein schlechtes Gewissen mache, sondern es dann auch genieße, ab und zu etwas zu essen, was ich für weniger gesund halte.
    Freue mich auf weitere Artikel von euch!

  2. Christian

    Carolin, Carlos,

    fein von euch zu lesen. Sehr schön und locker geschrieben. Ein interessantes Thema ist es sowieso. Ich habe immer versucht mich allmählich von diversen, teuflischen Nahrungsmitteln zu entwöhnen. Hat auch größtenteils funktioniert. Doch der Ansatz den du beschreibst, greift ein wenig tiefer und bietet nach kurzem Denken einen “gesunden” Ersatz.

    Finde ich gut.

    Bis bald mal wieder.
    Christian

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