Wie funktioniert Ernährung?

 

Immer wieder erzählen  mir Menschen wie schlecht es ihnen geht, dass Sie mit Ihrem Gewicht unzufrieden sind oder sich nicht wohl fühlen. Andere reden die ganze Zeit über Ihre Krankheiten und welche Medikamente sie nehmen.  Einige sind auch mit Ihrer Lebenssituation unzufrieden und haben Angst vor der Zukunft. Wenn es Dir ähnlich geht dann bist Du hier genau richtig.

Die Probleme dieser Menschen von denen ich hier spreche, sind in den meisten Fällen ja doch hausgemacht. Gewichtsprobleme, Krankheiten und die daraus resultierende Unzufriedenheit sind oftmals das Ergebnis jahrelanger falscher Lebens- und Ernährungsweisen. Anstatt sich aber vom Arzt sagen zu lassen, was Sie im Leben so falsch machen und was sie besser nicht mehr essen sollten, wird sich lieber ein schönes buntes Medikament geholt was das Problem dann scheinbar und auf den ersten Blick löst. Auf den zweiten Blick die Situation dann aber meist eher verschlechtert.

Die Ursache ihrer Probleme ist, wie meist die Unwissenheit. Die Unwissenheit über die richtige Lebensweise und die Funktion des Körpers, die richtige Ernährung und der richtigen Lebensmittel. Auf der anderen Seite muss ich dazu sagen, wer zeigt es uns denn auch wie das Leben richtig funktioniert?  Unsere Eltern, unsere Lehrer oder etwa das alltägliche Fernsehprogramm?

Wohl Kaum…

Heute ist es mehr denn je notwendig sein eigenes Hirn und seinen gesunden Menschenverstand einschalten um herauszufinden wie der Hase läuft. Unsere Vorfahren waren uns da einige Schritte voraus, zwar hatten die kein Smartphon, aber was gesund war, das war ihnen klar.

Paracelsus hat schon gesagt „Lass die Nahrung dein Heilmittel sein“.

Dieser Satz sagt an sich schon alles aus. Weil aber sicher einige von Euch damit noch nix anfangen können, möchte ich etwas näher in die Thematik einsteigen.

Ernährung oder besser gesagt die falsche Ernährung ist eine der Hauptursachen von Krankheit. Demensprechend finden sich die meisten Lösungen von Krankheiten auch im Weglassen dieser „falschen Lebensmittel“ oder Belastungen genannt. Heilen heißt nämlich so viel wie Weglassen. Und das ist auch der erste Schritt um etwas für seine Gesundheit zu tun. Und mit der Gesundheit steht und fällt nun mal das ganze Leben.

Als erstes möchte ich hier einmal auf den Sinn der Ernährung eingehen. Vielerorts verbreitet, hält sich ja immer noch der Mythos, ich esse um satt zu sein und weil es mir schmeckt. Das klingt so erst mal ganz „Normal“ oder? Bei genauerer Betrachtungsweise ist die Aussage so aber nicht ganz richtig. Natürlich wollen wir satt sein und natürlich soll es gut schmecken. Leider sind diese beiden Synonyme für das körperliche Wohlbefinden in den letzten Jahren etwas fehlinterpretiert worden.

Eine Aufgabe des Geschmackssinnes ist natürlich die das Genießens von Speisen und das vermitteln von Glücksgefühlen. Selbstverständlich und unbedingt. Er hat aber auch noch einige andere Aufgaben zu erfüllen. Er vermittelt nämlich unserem Körper eine sehr wichtige Sinneswahrnehmung und zwar lernt unser Körper über den Geschmackssinn. Er lernt welche Nährstoffe mit welchem Geschmack zusammenhängen. Der Körper braucht diese Information um uns vor Nährstoffmangel zu schützten. Wie er das macht? Habt ihr schon mal Appetit auf etwas gehabt was aber gerade nicht zu greifbar war. Wir fangen dann an hier bissl was zu naschen und dort eine Kleinigkeit zu futtern . In den Topf zu greifen und noch dies und das auszuprobieren bis wir irgendwann entnervt und mit schlechtem Gewissen resignieren.

So oder ähnlich kennen wir alle dieses rumnaschen. Woran es liegt wissen aber die wenigsten. Es ist der Appetit der uns lenkt, unser Körper signalisiert uns, dass Nährstoffe fehlen. Wir können das Signal aber nicht richtig interpretieren und einordnen weil wir nie gelernt haben was er meint und anstatt die richtigen Lebensmittel zu essen geben wir uns irgend etwas mit der Hoffnung , es wird schon das richtige dabei gewesen sein. Dabei machen wir so einige Fehler. Erstens wissen die meisten gar nicht welche Nährstoffe der Körper braucht, geschweige denn in welchen Lebensmitteln diese Stoffe zu finden sind. Weiter ist den meisten nicht klar was nach der Nahrungsaufnahme im Verdauungstrakt so passiert und welche, teils gesundheitsschädigenden biochemischen Reaktionen dann dort ablaufen.  Das ist in unserer Gesellschaft leider etwas abhanden gekommen.

Unwissenheit eben… Alles Klar?

Der wesentlichere Grund der Ernährung  besteht darin, unserem Körper mit all den Stoffen zu versorgen, die er benötigt um seine Zellen zu regenerieren und um ihn mit Energie zu versorgen. Das heißt um die Schäden die wir ihm in der Wachphase zufügen, wieder zu reparieren und einwandfrei zu funktionieren. Wenn wir unserem Körper nun aber nur minderwertige oder gar tote  Nahrungsmittel anbieten, können wir nicht erwarten, dass unser Körper nur so voll Energie und Lebenskraft strotzt. Leben kommt nun mal von Leben und nicht von Tot.

Wie ich das meine?

Da ist ganz einfach. Unsere Lebensmittel, wenn Sie frisch vom Baum, Strauch oder aus der Erde gezogen werden, sind in dem Moment lebendig. Dazu sagen wir dann „frisch“. So bleibt das auch für ein paar Tage wenn sie gut gelagert sind, meist gut gekühlt. Wird zum Beispiel Gemüse aber über 42°C erhitzt, dann sterben die Zellen und vor allem die lebenden Enzyme ab und die Energielieferung wird reduziert. Denkt einfach mal einmal an die Müdigkeit nach dem Mittagessen! Dann weißt Du was ich meine. Ihr könnt Euch das auch so wie bei Fieber vorstellen. Bei 42°C sterben auch die meisten Krankheitserreger ab. Oder stellt Euch mal vor ihr sitzt in der Badewanne also bei mir ist bei 40°C Schluss, mehr halte ich nicht aus und so geht es auch unserem Essen. Die halten auch nicht mehr aus. Beim Kochen verändern auch manche Lebensmittel ihre Struktur und sind dann für den Körper nur noch sehr schwer verdaulich, zum Beispiel Eiweiß. Aber dazu in einem anderem Beitrag mehr…

Weiter kann die Ernährung mit denaturiertem (strukturelle Veränderung von Biomolekülen) Essen oder industriell hergestellten Nahrungsmitteln zu Mangelerscheinung und Unterernährung führen. Richtig gehört, Unterernährung, aber nicht im Sinne von Untergewicht sondern im Sinne von Nährstoffmangel. Die bekannteste Form der Denaturierung ist das Erwärmen der Speisen. Also das Kochen, Backen, Garen, Dünsten, Braten, Einwecken, Pasteurisieren, Schälen, Sieben, Bleichen, Raffinieren, Färben, usw…

Das heißt wir essen sie sind nicht mehr in ihrer natürlichen Form, wie sie für den Menschen am besten geeignet sind, sondern wir bearbeiten sie so, dass sie jede Menge Ihrer Nährstoffe verlieren. Der Körper kann in so einem Fall manche Funktionen nicht mehr richtig ausführen und diese Fehlfunktion wird dann in der Medizin Symptom genannt. Und dagegen gibt es dann hübsche Medikamente. Erschwerend kommt hinzu dass die meisten Obst und Gemüsesorten aus dem Supermarkt mit konventioneller Landwirtschaft produziert werden. Soll ja schön billig sein. Manches Gemüse wächst da noch nicht mal in der Erden sonder in Nährstofflösungen ohne Sonnenlicht. Da frage ich mich wo da die Nährstoffe oder die Vitamine herkommen sollen. Das heißt um die Ladung an Vitaminen und Mineralstoffen eines BIO-Produktes zu bekommen muss ich bei Supermarktprodukten ein Vielfaches mehr essen. Von der Belastung mit Pflanzenschutzmitteln ganz zu schweigen. Die belastet unsere Filterorgane zusätzlich was uns dann auch noch Nährstoffe kostet.

Wie ihr merkt ist das mit dem Essen etwas umfangreicher und nicht in der Kürze zu vermitteln. Wenn Euch dieser Beitrag allerdings gefallen hat und Ihr mehr wissen wollt dann könnt Ihr gerne einen Kommentar dazu hinterlassen. Ich beantworte gerne eure Fragen.

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2 Kommentare

  1. Karuna & Bernard

    Hallo ihr Rohkostlinge – (auch wir sind aus der Rohkostschule)
    euer Artikel hat einen sehr guten Inhalt und einen wahren Ansatz! Wir haben ihn mit Interesse gelesen, weil wir ja ähnliche Inhalte vermitteln.

    Aus innerer Verbundenheit möchten wir euch einen Gedanken auf den Weg geben; versucht eure Artikel etwas zu straffen. Dann kommt mehr Dynamik rein und man bekommt Lust auf mehr. Wenn es zu lange wird, haben die Leser keine Lust weiter zu lesen und das wollt ihr ja sicher nicht…. 😉

    Wir wünschen euch freudiges Schreiben!

    herzliche Grüsse,
    Karuna & Bernard

    • Die Rohkostlinge

      Hallo Karuna und Bernhard, danke für den Kommentar und die gut gemeinte Kritik. Ich werde den Hinweis gerne aufnehmen und versuche ihn in meinen weiteren Beträgen zu berücksichtigen.
      Sonnige Grüße Carlos und Carolin

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